Nachrichten Detail
Wed Jul 29 12:07:17 CEST 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut aufgenommene Quartalszahlen haben am Mittwoch Verluste im Dax nicht verhindern können. Neuerliche Angriffe des Iran im Krieg mit den USA ließen die Preise für Öl und Gas wieder steigen und drückten auf die Stimmung. Vorsicht herrscht außerdem vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend und den nach US-Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen großer US-Technologiefirmen.
Der deutsche Leitindex verlor gegen Mittag 0,33 Prozent auf 25.378 Punkte. Im frühen Handel war er noch bis auf 25.565 Punkte gestiegen. Dieses Niveau erwies sich aber wie schon an den beiden Vortagen als zu hohe Hürde.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gab am Mittwoch um 0,36 Prozent auf 32.279 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um rund 0,5 Prozent.
Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Laut dem US-Regionalkommando Centcom sind alle Geschosse abgefangen worden.
Bei der zweiten Zinsentscheidung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh rechnen die meisten Beobachter erneut nicht mit einer Änderung beim Leitzins, sodass dieser zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent bleiben dürfte. Die Diskussion über eine mögliche Zinserhöhung hat zuletzt aber wieder zugenommen. Der Iran-Krieg sorgt weiter für große Verunsicherung.
Verunsichert sind auch die Anleger im Halbleitersektor. In diesem ging es in den USA und in Asien erneut bergab. Bedenken, dass sich die immens hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) nicht rechnen könnten, sowie Sorgen vor Konkurrenz aus China trüben die Stimmung ein. Zudem enttäuschte der südkoreanische Hersteller SK Hynix mit Geschäftszahlen. Halbleiterwerte am deutschen Markt wie Infineon oder Aixtron konnten sich aber zuletzt wieder etwas berappeln.
In der Berichtssaison geht es unterdessen rund mit zahlreichen Bilanzvorlagen von Unternehmen aus dem Dax, MDax und SDax . Die Deutsche Bank erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau. Anleger zeigten sich erfreut: Die Aktien gewannen 3,9 Prozent.
Der Energiekonzern RWE blickt nach einem überraschend gut verlaufenen Halbjahr positiver auf 2026 und 2027. Die Aktien gewannen 2,4 Prozent. BASF legten nach detaillierten Quartalszahlen um 3 Prozent zu. Der Chemiekonzern startet zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm.
Ein Festhalten an den Jahresprognosen schien im MDax die Anleger von Auto1 zu irritieren. Die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers brachen um mehr als 9 Prozent ein. Die Eckdaten für das zweite Quartal seien gut, so die Analysten von Jefferies. Deshalb dürfte man sich fragen, warum das Management an den Zielen für 2026 nichts geändert habe.
Der Windturbinen-Hersteller Nordex verdiente im zweiten Quartal überraschend viel und bestätigte die Prognose. Die Aktien gewannen 6,3 Prozent.
Im SDax profitierten die Anteile des Auto- und Industriezulieferers Stabilus mit plus 6,4 Prozent von der Ankündigung einer Partnerschaft mit Synapticon bei humanoider Robotertechnik. Nach unten um fast 11 Prozent ging es in dem Nebenwerteindex für die Titel des Spezialpharma-Unternehmens Medios , das nach einem durchwachsenen Halbjahr mit weniger Gewinn im laufenden Jahr rechnet./ajx/jha/
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
