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Fri Jan 09 14:51:12 CET 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen sieht es am Ende einer starken Woche zum Jahresauftakt nach weiteren Gewinnen aus. Anleger verarbeiten damit die am Freitag vorgelegten Arbeitsmarktdaten, die besonders relevant sind für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Experte Ralf Umlauf von der Helaba sprach in einem ersten Kommentar von einem nur schwachen Beschäftigungsplus.
Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart 0,3 Prozent höher auf 49.410 Punkte. Er würde damit wieder aufschließen zu seinem Rekord, von dem er seit Mittwoch etwas zurückgekommen war. Für den technologielastigen Nasdaq 100 zeichnet sich anhand der IG-Indikation ein 0,4 Prozent höherer Start bei 25.618 Punkten ab.
Die US-Indizes steuern allesamt auf Wochengewinne zu, wobei diese beim Dow besonders deutlich ausfallen. Anleger hatten zuletzt klassischen Industrietiteln vermehrt den Vorzug gegeben vor Technologiewerten. Das Wochenplus des Nasdaq 100 fällt daher etwas kleiner aus.
Zuletzt hatte die Politik des US-Präsidenten Donald Trump wieder für Bewegungen gesorgt und dies setzte sich am Freitag fort. Er ordnete einen massiven Ankauf von Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Einige Einzelwerte profitierten vorbörslich davon: Darunter die Titel des Hypothekengebers Rocket Campanies , die gut sechs Prozent zulegten.
Auch eine Übernahme sorgte für Gesprächsstoff. Wie die "Financial Times" berichtet, will der Pharmariese Merck & Co den Krebsmittelspezialisten Revolution Medicines übernehmen. Dessen Aktien zogen vorbörslich nochmals um 14 Prozent an, nachdem sie ihren Rekordlauf in den vergangenen beiden Handelstagen schon deutlich beschleunigt hatten. Die Merck-Titel dagegen bewegten sich leicht mit 0,2 Prozent im Minus. Als Kaufpreis ist in dem Bericht von 28 bis 32 Milliarden Dollar die Rede.
Einen Blick wert sind noch die Aktien von General Motors : Vorbörslich büßen sie 2,6 Prozent ein, nachdem der Autobauer hohe Abschreibungen auf seine Elektroautos bekanntgegeben hatte. Diese kosteten den Konzern im vierten Quartal rund sechs Milliarden Dollar. Hinzu kommen gut eine Milliarde an Sonderkosten für den Umbau in China. Analyst Dan Levy sah darin aber keine wirkliche Überraschung. Vom Rivalen Ford hatte es auch schon eine hohe Abschreibung gegeben.
Die Aktien von Southwest Airlines profitieren vorbörslich mit vier Prozent Plus davon, dass die US-Bank JPMorgan mit ihrer Einschätzung umschwenkt. Die Titel der Fluggesellschaft wurden vom Analysten Jamie Baker gleich doppelt auf "Overweight" hochgestuft. Er hält es für möglich, dass der Ausblick auf das Jahr 2026 die Markterwartungen sehr deutlich in den Schatten stellen wird./tih/jha/
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