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Mon Mar 10 18:26:13 CET 2025
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat zu Wochenbeginn seine jüngsten Verluste ausgeweitet. Der Eurozonen-Leitindex schloss am Montag 1,49 Prozent tiefer bei 5.386,98 Punkten. Angesichts des Einflusses der US-Zollpolitik litt das Börsenbarometer weiter unter Sorgen in puncto US-Wirtschaftswachstum. Mittlerweile wird sogar befürchtet, dass die USA als größte Volkswirtschaft der Welt in eine Rezession abrutschen könnten.
Als Belastung kam hinzu, dass die Grünen im Deutschen Bundestag dem milliardenschweren Verteidigungs- und Infrastrukturpaket von CDU/CSU und SPD in seiner aktuellen Form nicht zustimmen wollen. Allerdings zeigten sich die Grünen verhandlungsbereit. Die Aussicht auf ein Sondervermögen für die deutsche Infrastruktur mit 500 Milliarden Euro hatte den EuroStoxx zuletzt angetrieben.
Der britische FTSE 100 sank um 0,92 Prozent auf 8.600,22 Punkte. Für den Schweizer SMI ging es um 0,48 Prozent auf 13.013,45 Punkte nach unten.
Für Hani Redha, Portfoliomanager bei PineBridge Investments, macht die höhere potenzielle Wachstumsrate Kontinentaleuropas die Aktien der Region attraktiv, selbst nach der überdurchschnittlichen Kursentwicklung im laufenden Jahr gegenüber dem US-Markt. Auch andere Experten sind für Europa optimistisch eingestellt; sie verweisen als Antrieb zum Beispiel auf die zumeist gesunden Unternehmensbilanzen und die im Vergleich zur Wall Street attraktive Bewertung europäischer Aktien.
Im europäischen Branchenvergleich standen Technologiewerte am stärksten unter Druck. Sie folgten damit den negativen Impulsen der US-Technologiebörse Nasdaq, die nach der jüngsten Stabilisierung einen weiteren Rückschlag erlitt. Tech-Werte sind in der Regel sehr konjunktursensibel und reagieren damit besonders stark auf die aktuellen Wachstumssorgen.
Die Anteilsscheine von Novo Nordisk sackten um mehr als acht Prozent ab und fielen damit an das Ende des währungsgemischten Index Stoxx Europe 50 . Der Pharmakonzern hatte Studiendaten für sein Abnehm-Medikament Cagrisema vorgestellt. Dieses bleibe zwar auf Augenhöhe mit Zepbound des US-Konkurrenten Eli Lilly , schrieb Analyst Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan. Hoffnungen, dass mehr Patienten die Höchstdosis verabreicht werden konnte, seien aber wohl etwas enttäuscht worden.
Nach ihrem deutlichen Rückschlag seit Donnerstagmorgen erholten sich die Aktien von Eutelsat wieder. Mit 7,47 Euro kosteten die Papiere des Satellitennetz-Betreibers knapp 28 Prozent mehr als am Freitag. Von den 9,30 Euro vom Donnerstag sind sie jedoch noch klar entfernt. Die Aktien hatten sich in wenigen Tagen verachtfacht, bevor dann größere Gewinnmitnahmen einsetzten. Getrieben war die Rally von der Spekulation, dass Eutelsats Netzwerk OneWeb eine mögliche europäische Alternative zu dem von Elon Musk kontrollierten Starlink werden könnte./la/jha/
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