Nachrichten Detail
Fri Apr 24 22:31:01 CEST 2026
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Rekordrally der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückten Nasdaq-Börse und des marktbreiten S&P 500 hat sich am Freitag eindrucksvoll fortgesetzt. Die von KI getriebene Chipbranche drängten sich in den Vordergrund. Reisen von Vertretern aus den USA und Iran hielten in der Hängepartie im Iran-Krieg die Hoffnung auf weitere Verhandlungen aufrecht.
Der Auswahlindex Nasdaq 100 schloss 1,95 Prozent höher bei 27.303,67 Punkten. Tags zuvor war er schon erstmals in seiner Geschichte über 27.000 Zähler geklettert. Dass er diese Marke festigen konnte, lag nun vor allem an gefeierten Resultaten des Prozessorherstellers Intel . Der Nasdaq-Index heimste im Wochenverlauf ein Plus von 2,4 Prozent ein.
Dem breit aufgestellten S&P 500 reichten seine Gewinne auch zu einer Bestmarke. Am Ende gewann er 0,80 Prozent auf 7.165,08 Punkte. Von einem Rekord immer noch entfernt bleibt der Dow Jones Industrial , der die Rally am Freitag auch nicht mitging. Der Leitindex der Wall Street gab um 0,16 Prozent auf 49.230,71 Zähler nach. Auf Wochensicht hat er 0,4 Prozent verloren.
Hoffnung im Iran-Krieg machte, dass der iranischen Außenminister Abbas Araghtschi nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA in Pakistan angekommen ist. Zuvor hatte die US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt dem Sender Fox News gesagt, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Samstag nach Pakistan reisen. Ob es zu direkten Gesprächen beider Kriegsparteien kommt, bleibt aber offen.
Abseits des Krieges war der Prozessorhersteller Intel das große Thema des Tages. Er reihte sich bei den US-Chipwerten ein, die nach vorgelegten Zahlen und Ausblicken massive Kursgewinne verbuchten. All jene, die geglaubt hätten, der KI-Boom sei beendet, würden eines Besseren belehrt, sagte ein Marktkenner. Die Gewinnentwicklung in der Branche sei atemberaubend und das Angebot hinke der exorbitanten Nachfrage nach Halbleitern deutlich hinterher.
Durch einen Kurssprung, der bis zu 27 Prozent groß war, erreichten die Intel-Aktien nach 26 Jahren wieder ein Rekordhoch. Aus dem Handel gingen die Titel noch mehr als 23 Prozent höher. Auch andere Branchenwerte profitierten. Allen voran legten die Titel der Prozessor-Konkurrenten Qualcomm und AMD sowie des Chipdesigners ARM prozentual zweistellig zu.
Unter den Standardwerten im Dow ging es verhaltener zu. Aber auch dort konnte mit Procter & Gamble ein Unternehmen mit besser als erwarteten Zahlen zum dritten Geschäftsquartal überzeugen. Die Titel des Konsumgüterkonzerns stiegen um 1,7 Prozent, mussten aber im Dow mit Microsoft, Salesforce, Amazon und vor allem Nvidia mehreren Tech-Werten den Vortritt lassen.
Für KI-Fantasie sorgte auch die Nachricht, dass nach Amazon auch Google mit einer weiteren Milliarden-Investition seine Kooperation mit dem OpenAI-Rivalen Anthropic festigt. Dies trug dazu bei, dass es die Aktien des KI-Chipriesen Nvidia um 4,3 Prozent zulegten. Die Anteile des Google-Mutterkonzerns Alphabet waren unter den "Magnificent 7" eher mittelmäßig gefragt.
Es gab am breiten Markt aber auch Unternehmen mit Zahlen, die enttäuschten. Allen voran galt dies für den Kabelnetzbetreiber Charter Communications , der im ersten Quartal mehr Kunden verlor als erwartet. Die zuletzt gut gelaufenen Aktien rauschten um ein Viertel in die Tiefe. Sie belasteten damit auch die Titel des Konkurrenten Comcast , der am Vortag noch von guten Zahlen beflügelt worden war. Dessen Papiere verloren knapp 13 Prozent.
Begehrt waren die neu an der Börse gehandelten Aktien von X-Energy. Nachdem die Titel zu 23 Dollar ausgegeben wurden, schnellten sie am ersten Handelstag in der Spitze auf gut 31 Dollar hoch. Aus dem Handel gingen sie bei etwas mehr als 29 Dollar. Mit dem Handelsriesen Amazon als Unterstützer entwickelt das Unternehmen kleine modulare Kernreaktoren, die künftig der Stromversorgung von Industrieanlagen und Rechenzentren dienen sollen./tih/he
Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten (Herausgeber) anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.
Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

© 2012-2020. UniCredit Bank GmbH (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.
Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
