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Mon Apr 20 10:46:07 CEST 2026
SEOUL/TOKIO/HONGKONG (dpa-AFX) - Dank deutlicher Kursgewinne bei Technologiewerten haben Asiens wichtigste Börsen am Montag den wieder anziehenden Ölpreisen getrotzt. "Trotz der geopolitischen Lage wird für Branchen wie IT, Künstliche Intelligenz und Halbleiter weiterhin ein Wachstum erwartet, sodass sie nach wie vor attraktiv bleiben", sagte Ryuta Otsuka, Stratege beim Handelshaus Toyo Securities.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss damit 0,60 Prozent im Plus bei 58.824,89 Punkten. Erst am Donnerstag hatte das Börsenbarometer bei knapp 59.700 Punkten ein Rekordhoch erreicht.
An den chinesischen Handelsplätzen lag der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong 0,77 Prozent im Plus. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandsbörsen gewann 0,61 Prozent.
Chinesische Technologieunternehmen gälten im Vergleich zu ihren globalen Wettbewerbern als unterbewertet, hieß es im Handel. Zudem hatte die Notenbank ihren wichtigsten Leitzins für Kredite unverändert gelassen. Dies bestärkte die Erwartungen an einen stabilen geldpolitischen Kurs statt einer kurzfristigen Straffung. Aktien aus dem Finanzsektor sowie aus immobilienabhängigen Branchen erhielten damit Auftrieb.
Der australische Markt bewegte sich letztlich kaum vom Fleck. Der S&P ASX 200 schloss geringfügig im Plus.
Die Anleger beobachten derweil weiterhin die Entwicklungen im Nahen Osten. Vor dem Hintergrund neuer Spannungen zwischen den USA und dem Iran kostete Rohöl wieder deutlich mehr.
US-Präsident Donald Trump und iranische Regierungsvertreter äußerten sich sehr unterschiedlich zur nächsten Phase des Krieges. Dies ließ Unsicherheit darüber aufkommen, ob sich beide Seiten zu Friedensgesprächen treffen werden. Der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran soll am Mittwoch auslaufen.
"Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob die Gespräche zwischen den USA und dem Iran tatsächlich stattfinden werden", sagte Shoji Hirakawa, Chefstratege für globale Märkte beim Tokai Tokyo Intelligence Lab. Es sei unwahrscheinlich, dass der Iran die Gespräche letztendlich absagen wird. Auch wenn Anleger vielleicht zögerten zu handeln, falle es ihnen schwer, eine pessimistische Haltung einzunehmen./la/stk
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