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Fri Jan 09 11:49:39 CET 2026
FRANKFURT (dpa-AFX) - Autoaktien haben am Freitag zu den gefragten Werten am deutschen und europäischen Aktienmarkt gezählt. Im Fokus standen die Jahresausblicke großer Banken für die Branche. Dabei folgten die Anleger eher der optimistischen Argumentation des Analysehauses Jefferies, während kritischere Töne der britischen Investmentbank Barclays vor dem Wochenende weniger Anklang fanden.
Im Dax gehörte Volkswagen dank geäußertem Optimismus beider Analysehäuser mit einem Kursplus von 2,1 Prozent zu den größten Gewinnern. BMW-Aktien stiegen um 0,8 Prozent, für Mercedes-Benz ging es um 1,5 Prozent aufwärts. Im MDax legte außerdem die Porsche AG um 1,9 Prozent zu.
International zogen die Anteilsscheine von Stellantis um 2,3 Prozent an, während Renault 0,7 Prozent im Plus standen. Der europäische Autosektor war am Freitag unter den stärksten Branchen der Eurozone und schnitt zuletzt noch besser ab als der EuroStoxx 50 .
Jefferies-Analyst Philippe Houchois erwartet optimistische Prognosen für 2026 von Volkswagen und Stellantis, für die er auch seine Kaufempfehlung beibehielt und die Kursziele merklich erhöhte. Die beiden Autokonzerne dürften Verbesserungen im operativen Geschäft voraussagen und könnten mit strategischen Entscheidungen überraschen. VW werde wohl weiterhin den Fokus auf die Kostenkontrolle und eine Software-Kooperation mit dem Tesla -Rivalen Rivian legen.
BMW und Mercedes-Benz stünden dagegen vor einem Jahr des Übergangs mit Zollbelastungen im ersten Quartal, während der Modellzyklus im zweiten Halbjahr helfen sollte und bei den Marktanteilen in China der Boden erreicht sein könnte. Insgesamt rechnet Houchois bei BMW im neuen Jahr mit etwas optimistischeren Tönen als bei Mercedes. Renault und Porsche dürften mit Blick auf 2026 von etwas schwächeren Margen ausgehen. Er beließ die beiden ebenso wie BMW und Mercedes auf "Hold", erhöhte aber durchweg seine Kursziele.
Aus Sicht von Barclays-Fachmann Henning Cosman werden Zölle, Emissionsvorschriften, EU-Regulierungen und der chinesische Markt auch im neuen Jahr im Mittelpunkt der Debatte stehen. Er bleibt für den Sektor generell negativ gestimmt, da es an strukturellem Gegenwind nicht mangele. BMW und die Porsche AG stufte er auf "Underweight" ab - maßgeblich wegen hoher Bewertungen und seiner Erwartungen, die unter dem Konsens lägen.
Mercedes gibt Cosman im Vergleich zu BMW den Vorzug wegen des besseren Barmittelzuflusses und des Potenzials zur Selbstoptimierung. Für die Stuttgarter blieb er bei seinem "Equal Weight"-Votum und schraubte das Kursziel nach oben. Zu seinen Branchenfavoriten zählt VW, die weiterhin mit "Overweight" eingestuft werden. Auch bei Renault bleibt der Analyst unter anderem wegen des starken freien Barmittelzuflusses positiv gestimmt./niw/tih/mis
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