Nachrichten Detail
Thu Sep 24 15:20:01 CEST 2026
ROUNDUP: Schneider Electric will Shelly Group übernehmen
PARIS - Der bulgarische Shelly Group will sich vom Technologiekonzern Schneider Electric schlucken lassen. Beide Unternehmen unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung. Die Franzosen wollen für den Hersteller von vernetzten Elektro-Geräten (smart devices) bieten 70 Euro je Aktie, entsprechend einer Bewertung von rund 1,2 Milliarden Euro. Unterstützt wird der Deal auch von den Shelly-Gründern, wie die Bulgaren am Donnerstag mitteilten. Während die Anteile von Schneider Electric moderat zulegten, ging es für die im SDax notierten Shelly-Aktien klar aufwärts.
ROUNDUP: Biokraftstoffehersteller Verbio schöpft nach starkem Geschäftsjahr Mut
LEIPZIG - Der Biokraftstoffhersteller Verbio sattelt nach dem starken Lauf im vergangenen Geschäftsjahr noch eins drauf: Verbio-Vorstandschef Claus Sauter will in der noch bis Ende Juni 2027 laufenden Periode die Nettoverschuldung nochmals deutlich reduzieren und das operative Ergebnis weiter steigern. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten die Leipziger dank einer stark gestiegenen Nachfrage und anziehenden Preisen deutlich mehr verdient. Nach einer Nullrunde soll es deshalb wieder Geld für die Aktionäre geben. An der Börse ging es für die Aktie am Donnerstag jedoch abwärts, denn das neue Gewinnziel enttäuschte.
ROUNDUP: Mehr als jeder fünfte neue Pkw in der EU fährt elektrisch
BRÜSSEL - Elektroautos haben ihren Anteil an den Neuzulassungen in der Europäischen Union binnen eines Jahres deutlich ausgebaut. Nach acht Monaten waren 21,7 Prozent der neu zugelassenen Pkw reine Elektroautos (BEV - battery electric vehicles), fast sechs Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Insgesamt stiegen die Pkw-Neuzulassungen um 5,3 Prozent auf 7,55 Millionen Autos, wie der europäische Herstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Plug-in-Hybride standen für ein Zehntel des Marktes.
Modehändler H&M wächst nur minimal - Aktie fällt Richtung Jahrestief
STOCKHOLM - Der Modehändler H&M ringt weiter mit einer schwachen Umsatzentwicklung, auch wenn der Erlös im dritten Quartal im laufenden Geschäftsjahr erstmals leicht gestiegen ist. Der Inditex-Konkurrent rechnet zudem damit, dass die Folgen des Iran-Kriegs die Einkaufskosten steigern werden. Zudem dürften es mehr Preisnachlässe der Einzelhändler geben, insbesondere wegen Werbeaktionen vor dem sogenannten Black Friday. Im dritten Geschäftsquartal (bis Ende August) sei der Umsatz leicht auf rund 57,2 Milliarden schwedische Kronen (5,1 Mrd Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mit. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus ein Prozent.
Ex-Drillisch Finanzvorstand Driesen wechselt zu United Internet - Theurer geht
KARLSRUHE - Beim Telekommunikationskonzern und Internet-Spezialisten United Internet dreht sich das Personalkarussel: Nach zwei Jahren im Amt verlässt Finanzchef Carsten Theurer das Unternehmen, wie aus einer Konzernmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Er gehe auf eigenen Wunsch mit Auslaufen seines Vertrages, hieß es. Nachfolger wird André Driesen, der den Posten zum 1. November antreten soll.
Secunet-Finanzchefin geht überraschend - Nachfolgerin kommt von Arvato Systems
ESSEN - Secunet Security Networks bekommt überraschend eine neue Finanzvorständin. Alexandra Heine solle mit Wirkung zum 1. Januar 2027 den Posten übernehmen, teilte das IT-Sicherheitsunternehmen am Donnerstag in Essen mit. Sie folgt auf Jessica Nospers, deren Vorstandsmandat Ende September "einvernehmlich" endet, wie es hieß. Nospers war zum 1. Juni 2024 bei Secunet angetreten.
Wegen Übernahmeangebot durch Uber: Östberg beibt Delivery Hero als Chef erhalten
BERLIN - Der Essenslieferant Delivery Hero muss sich nun doch keinen neuen Chef suchen. Angesichts des Übernahmeangebots durch den Konkurrenten Uber bleibt Delivery-Lenker Niklas Östberg weiter im Amt, wie das MDax -Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Mitgründer und langjährige Chef des Berliner Lieferdienstes hatte noch im Mai angekündigt, seinen Posten bis Ende März 2027 abzugeben. Nun seien Östberg und der Aufsichtsrat übereingekommen, dass der Manager über das Datum hinaus seinen bisherigen Job bei Delivery Hero machen soll.
Firmenchefs warnen erstmals bei UN-Sicherheitsrat vor Risiken von KI
NEW YORK - Nach dem Schock eigenständiger Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz (KI) haben die Chefs der größten US-amerikanischen KI-Firmen erstmals vor dem UN-Sicherheitsrat vor den Risiken der Technologie gewarnt. "Wir sind an einem Scheideweg angelangt", sagte der Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, vor dem Gremium in New York. "Dieser Zeitpunkt verlangt nach extremer Vorsicht." Es gebe besonders zwei große Risiken: den Verlust der Kontrolle über KI und die "Konzentration von zu viel Macht in zu wenigen Händen".
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