Nachrichten Detail

Enthaltene Instrumente

Aktien Europa: Coronavirus drückt wieder auf die Kurse

08.07.2020 11:59:24

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Auch zur Wochenmitte hat die Vorsicht an Europas Börsen überwogen. Die starke Zunahme von Corona-Infektionen vor allem in den USA verunsichert die Anleger. Der EuroStoxx 50 als Börsenbarometer für die Eurozone gab gegen Mittag um 1,1 Prozent auf 3285 Punkte nach.

Mit rund 60 000 Corona-Infektionen binnen 24 Stunden haben die USA einen Höchststand der neu Infizierten erreicht. Die Zahl der Neuansteckungen in dem Land mit seinen 320 Millionen Einwohnern ist seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch angestiegen - vor allem in den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien.

"In 37 der 50 Bundesstaaten haben die Neuinfektionen in den letzten beiden Wochen zugenommen", konstatierten die Volkswirte der Commerzbank. Insgesamt habe die Zahl der Infektionen dort mittlerweile die Schwelle von 3 Millionen überschritten. Die USA hätten das Virus "noch nicht unter Kontrolle".

In Paris fiel der Leitindex Cac 40 um 1,1 Prozent auf 4990 Punkte und rutschte somit unter die 5000er Marke. In London ging es für den FTSE 100 um 0,4 Prozent auf 6163 Zähler weniger stark abwärts. Deutlicher waren die Einbußen an der Börse von Madrid, wo der Leitindex Ibex 35 um 1,9 Prozent fiel.

In dem von Unsicherheit geprägten Umfeld hielten sich die Hersteller von Lebensmitteln stabil, der Sektorindex lag leicht im Plus. Aktien von Branchengrößen wie Nestle oder des Spirituosenherstellers Diageo gewannen 0,3 beziehungsweise 1,5 Prozent. Der als risikoreich geltende Bankensektor musste dagegen mit 2 Prozent den größten Verlust aller Sektoren hinnehmen.

Größter Kursverlierer im EuroStoxx 50 waren die Papiere von Nokia mit einem Verlust von 7,5 Prozent. Die Investmentbank JPMorgan sorgt sich, dass der finnische Netzwerkausrüster Aufträge vom Mobilfunkkonzern Verizon an den Kontrahenten Samsung verlieren könnte - und strich daher die Kaufempfehlung für Nokia-Aktien.

In London brachen die Aktien von Boohoo um weitere 17 Prozent ein. Seit drei Tagen geht es für den Kurs des Online-Modehändlers steil bergab. Auslöser war ein Bericht der "Sunday Times" über angeblich miserable Arbeitsbedingungen bei einem Zulieferer des Unternehmens. Neuen Medienberichten zufolge sollen nun andere Online-Plattformen wie Amazon die Geschäftsverbindungen zu Boohoo einstellen./bek/jha/

Wertentwicklungen (Performances) und Renditechancen werden ohne Berücksichtigung der jeweiligen Produkt-, Dienstleistungskosten und Zuwendungen angezeigt. Diese und deren Auswirkungen auf die Performance und Renditechance des Instruments erhalten Sie kundenindividuell vor Ihrer Transaktion oder im Rahmen Ihrer Beratung bei der HypoVereinsbank.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Informationen auf dieser Seite stellen weder eine Anlageberatung, noch ein verbindliches Angebot dar und dienen ausschließlich der eigenverantwortlichen Information. Insbesondere können sie eine Aufklärung und Beratung durch den Betreuer nicht ersetzen. Die Instrumente sind nur in Grundzügen dargestellt. Ausführliche Informationen enthalten bei Fonds die allein verbindlichen Verkaufsprospekte sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen, die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte, bei anderen Instrumenten die allein verbindlichen Basisprospekte einschließlich etwaiger Nachträge bzw. die Endgültigen Bedingungen und bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen zusätzlich die Basisinformationsblätter. Diese deutschsprachigen Dokumente erhalten Sie bei Fonds in elektronischer Form auf der Detailseite zum Fonds und/oder in Papierform kostenlos über alle HypoVereinsbank Filialen. Bei Finanzinstrumenten, die der PRIIP-Verordnung unterliegen erhalten Sie die deutschsprachigen Basisinformationsblätter in elektronischer und/oder in Papierform kostenlos bei Ihrem Ansprechpartner der HypoVereinsbank. Alle anderen Dokumente können Sie direkt beim Emittenten anfordern. Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente unterliegen u.a. Kurs- und Währungsschwankungen, die die Rendite steigern oder reduzieren können. Es kann grundsätzlich zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen. Alle Wertpapiere außer Fonds unterliegen dem Emittentenrisiko und strukturierte Produkte zusätzlich dem Risiko des Basiswertes. Bei Optionsscheinen, Knock out Produkten und Faktorzertifikaten sind starke Kursschwankungen üblich und es besteht ein Totalverlustrisiko.

Die Informationen auf dieser Seite stellen auch keine Finanzanalyse dar. Eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Unvoreingenommenheit wird daher nicht gewährleistet. Es gibt auch kein Verbot des Handels - wie es vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen gilt. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

Factset   Mountain-View
© 2012-2020. UniCredit Bank AG (HVB). Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen.
Design and Implementation by ByteWorx GmbH.
Powered by FactSet Digital Solutions GmbH.
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet Digital Solutions GmbH.
Fondsdaten bereitgestellt von Mountain-View Data GmbH.

Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!
Langfristige Wertentwicklungen und Kursschwankungen insbes. zu Finanzinstrumenten, bzw. zu Finanzindizes entnehmen Sie bitte der jeweiligen Detailseite. Bitte beachten Sie: Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für eine künftige Wertentwicklung (Performance) und Renditechance. Die Rendite kann in Folge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.