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Enthaltene Instrumente

Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger dürften weiter vorsichtig agieren

18.06.2019 08:20:03

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax wird auch am Dienstag zunächst wohl nur schwer in Gang kommen. Nach dem kaum bewegten Wochenstart stand der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex minimal tiefer bei 12 078 Punkten. Das Börsenbarometer hangelt sich an der 50-Tage-Linie entlang, die als Gradmesser für den mittelfristigen Trend gilt. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone wird nur etwas höher erwartet.

Möglicherweise kommt aber bald wieder Schwung in den Markt: "Die Rede von Mario Draghi in Sintra und das morgige Fed-Treffen haben beide das Potential, die Börsen ordentlich durcheinander zu wirbeln", erklärte Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners. "Dabei können die Notenbanken fast nur noch enttäuschen. Die Erwartungshaltung der Börsen ist extrem hoch." Anfang Juni hatte der Dax in wenigen Tagen in der Spitze um über 5 Prozent zugelegt - getrieben vor allem von der Hoffnung auf eine wieder lockerere Geldpolitik der US-Notenbank. Die Kursgewinne konnte er bis dato größtenteils verteidigen.

Im Auge behalten müssen Anleger auch den Iran-Konflikt: US-Präsident Donald Trump schickt rund 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten. Zuvor hatte die Führung in Teheran angekündigt, künftig einen Teil ihrer Verpflichtungen aus dem internationalen Atomabkommen nicht mehr zu erfüllen.

Hierzulande stehen Technologiewerte im Fokus. So besorgte sich der Chiphersteller Infineon einen Teil der benötigen Milliarden für die Übernahme des US-Konkurrenten Cypress Semiconductor durch eine Kapitalerhöhung. Vor Kosten und Provisionen nahm Infineon 1,55 Milliarden Euro ein. Auf der Handelsplattform Tradegate fielen die Anteilsscheine von Infineon um mehr als 4 Prozent gegenüber dem Xetra-Schlusskurs vom Montag.

Der Hersteller von Halbleiter-Wafern Siltronic senkte die Erwartungen an wichtige Kennziffern im laufenden Geschäftsjahr. Die "geopolitischen Unsicherheiten und der negative Einfluss der Exportbeschränkungen der US-Regierung gegenüber chinesischen Technologieunternehmen" würden zu einer Nachfrageschwäche führen, erklärte der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern. Auf Tradagte sackten die Anteilsscheine um rund 9 Prozent ab.

Den Aktien der Lufthansa drohen derweil nach dem Kurssturz zu Wochenbeginn auf ein neues Tief seit April 2017 zu fallen. Mehrere Analysten hatten sich nach der Gewinnwarnung negativ zu den Papieren des Luftfahrtkonzerns geäußert. Hinsichtlich der Prognosequalität der Kranichlinie, des Managements des Billigflug-Tochter Eurowings und ihrem Bestreben, Marktanteile zu erhalten, gebe es nun einige Fragen, schrieb etwa der Experte Andrew Lobbenberg von der britischen Investmentbank HSBC. Die Lufthsana-Papiere weiteten zuletzt ihre jüngsten Verluste auf Tradegate etwas aus./la/jha/

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