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Enthaltene Instrumente

Aktien Osteuropa Schluss: Zu Wochenschluss kein gemeinsamer Nenner

03.04.2020 19:36:02

MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben sich am Freitag mit unterschiedlichen Vorzeichen in das Wochenende verabschiedet. Während es in Budapest und Prag im schwachen internationalen Börsenumfeld Verluste gab, gingen die Börsen in Warschau und Moskau freundlich aus dem Handel. In Russland knüpfte der RTSI mit einem Plus von 1,53 Prozent auf 1049,88 Punkte an seinen ölpreisbeflügelten Kurssprung vom Vortag an.

Der Warschauer Wig-30 legte um 0,68 Prozent auf 1730,87 Punkte zu, während der breiter gefasste Wig sich um 0,76 Prozent auf 41 532,37 Punkte steigerte. Gestützt auf eine weitere Erholung bei den internationalen Rohölpreisen legten die Titel des Ölunternehmens PKN Orlen unter den Schwergewichten 1,1 Prozent zu. Auch Aktien von anderen Energiekonzernen gingen freundlich aus dem Handel. Die Papiere von PGNiG steigerten sich um 1,8 Prozent. Beim Raffinerieunternehmen Grupa Lotos stand sogar ein Kurssprung in Höhe von 8,3 Prozent auf der Kurstafel.

In Prag jedoch gab der Leitindex PX um 0,83 Prozent auf 774,34 Punkte nach. Unter den gewichtigen Aktien verbilligten sich die Titel der Erste Group um 1,6 Prozent. Etwas moderater nach unten ging es für die Branchenkollegen Komercni Banka mit minus 0,2 Prozent und Moneta Money Bank mit minus 0,6 Prozent. Im Energiebereich konnten CEZ leicht um 0,3 Prozent zulegen. Die Telekomaktie O2 Czech Republic rutschte hingegen 7,8 Prozent tiefer.

Der ungarische Leitindex Bux fiel um 1,0 Prozent auf 32 265,92 Punkte. Er wurde merklich belastet von den Aktien des Ölkonzerns MOL , die ungeachtet höherer Rohölpreise um 5,8 Prozent abrutschten und stark gewichtet sind. Die Aktionäre der OTP Bank konnten sich hingegen über ein Kursplus in Höhe von 3,2 Prozent freuen. Die Pharmaaktie von Gedeon Richter verbilligte sich um zwei Prozent und MTelekom gingen prozentual ohne Kursveränderung aus dem Handel./ste/APA/tih/fba

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